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10 wirkungsvolle Tipps fürs professionelle Kommunizieren im Homeoffice

Professionell Kommunizieren im Homeoffice

Das Coronavirus hat uns alle fest im Griff, unser privates und berufliches Leben hat sich komplett verändert. „Social Distancing“, „Kontaktsperre“ und „Abstand halten“ verändern unsere Kommunikation. Viele Mitarbeiter bis hin zu ganzen Unternehmen arbeiten nur noch im Homeoffice. Der Austausch mit Kollegen und Kunden wird digital, findet im virtuellen Raum als Videochat oder am Telefon statt. Doch auch im Homeoffice - egal ob Sie Führungskraft sind, im Vertrieb, Service oder in der Beratung arbeiten - ist professionelle Kommunikation ein unbedingtes Muss.

 

Welche Möglichkeiten und Kommunikationskanäle gibt es?

 

Für den Austausch von Informationen nutzen die meisten weiterhin Email und Telefon. Wenn es im schriftlichen Kontakt schneller gehen soll, eignen sich Chats von Messenger-Diensten. Hier dominieren Facebook und WhatsApp den Markt, es gibt aber auch gute weniger bekannte Alternativen wie z.B. Signal, Telegram und Threema. Eine kleine Übersicht finden sie hier:

 

https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-Software-WhatsApp-Alternative-Sicherer-Messenger-18902117.html

 

Für einen persönlichen und lebhafteren Austausch bieten sich Telefon- und Videokonferenzen an. Skype eignet sich nach wie vor, Zoom erlebt geradezu einen Boom mit allen Höhen und Tiefen. Was es sonst noch so gibt, finden Sie schnell über Google oder hier:

 

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Wir-stellen-11-Videokonferenz-Tools-vor-nicht-nur-fuer-kleine-Gruppen-8843848.html

 

Egal welche Möglichkeit Sie nutzen, achten Sie stets auf die aktuellen Datenschutzbestimmungen.

 

Wie Sie unter den veränderten Bedingungen trotzdem wirkungsvoll kommunizieren

 

Paul Watzlawick beschrieb in seinem Kommunikationsmodell die beiden Ebenen der Kommunikation folgendermaßen: In jeder Kommunikation gibt es einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei der Beziehungsaspekt den Inhaltsaspekt bestimmt. 

Der Beziehungsaspekt wird vor allem auf der nonverbalen Ebene übertragen. Und das ist deutlich schwieriger, wenn man sein Gegenüber nur hört und nicht sieht. Aus diesem Grund bieten sich Videokonferenzen für wichtige Besprechungen an.

 

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich gegenseitig nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, indem Sie Ihr Mikrofon und Ihre Kamera für das Videomeeting freischalten. Das geht am einfachsten mit einem Laptop, Tablet oder Handy.

 

Auf was sollten Sie dabei achten?

 

1.       Vertrauen Sie einem Teilnehmer die Moderation an und legen Sie ein paar Kommunikationsregeln fest, z.B. Dauer und Zeitmanagement, Themen, Vorstellung der Teilnehmer, Pausen, virtuelles Handheben etc.
 
2.       Ihre Internetverbindung und Ihr Gerät sollten so schnell wie möglich arbeiten können. Schließen Sie deshalb alle aktuell nicht genutzten Programme.

 

Wenn Sie dabei auch noch gut aussehen und rüberkommen wollen, hier noch mehr Tipps:
 
3.       Sprechen Sie deutlich und machen Sie Gesprächspausen. Ihre Worte kommen durch überlastete Leitungen bei den anderen Teilnehmern oft mit starker Verzögerung an.


4.    Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden. Leider müssen wir auch auf Zwischenrufe verzichten. Denken Sie daran, digital kann man nicht gleichzeitig sprechen. Wenn Sie das versuchen, wird es abgehackt und unverständlich.

 

5.    Eine gute Beleuchtung setzt Sie ins richtige Licht: Wenn möglich, setzen Sie sich bei Tageslicht vor ein Fenster. Achten Sie darauf, dass die Kamera Sie dabei anschaut und nicht gegen das Licht gerichtet ist.

 
6.       Testen Sie Ihre Einstellungen (Übertragungsqualität, Bild, Ton) vor Beginn des Meetings, indem Sie sich rechtzeitig über den Link des Anbieters einwählen. Vermeiden Sie Hintergrundgeräusche, stellen Sie ggf. Ihr Mikrofon stumm.
 
7.       Versuchen Sie, die Kamera auf Augenhöhe zu bringen, z.B. indem Sie Ihren Schreibtisch hochfahren oder einfach ein paar Bücher unterlegen. Steht der Laptop normal in Arbeitshöhe auf dem Schreibtisch, sprechen Sie aus der Vogelperspektive „von oben herab“ – achten Sie einmal im Fernsehen beim nächsten Experteninterview aus dessen Wohnzimmer darauf … .
 
8.   Nehmen Sie immer mal wieder direkten Blickkontakt auf, indem Sie in die Linse schauen statt aufs Display.
 
9.   Sorgen Sie für guten Ton: Die meisten eingebauten Mikrofone in den Laptops klingen blechern. Wenn möglich nutzen Sie ein Headset (mit Mikro) oder ein externes Mikrofon. Das vermeidet Rückkopplungen und macht das Zuhören wesentlich angenehmer.
 
10.   Und last but not least: Achten Sie darauf, was man außer Ihnen im Hintergrund sonst noch sehen kann – schon manchen Teilnehmer hat man plötzlich schreckensbleich aufspringen sehen, um hektisch hinter sich herumzuräumen 😉.

 

Wenn Sie dazu noch Fragen haben oder noch genauer wissen wollen, wie Sie vom Homeoffice aus professionell und erfolgreich kommunizieren können, schreiben Sie mir eine Nachricht oder rufen Sie mich an.

 

Ich möchte hierzu gerne mehr erfahren

 

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren Videochats und -konferenzen.

 

Mit einem herzlichen Gruß

 

Vera Radnitz